S. Oleg schrieb am 03.10.2009
um 21:55 Uhr
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Ich als Hund mag riechende Ecken in St. Pauli ebenso wie ungeordnetes spannendes Grünzeug.
Da gibts mehr zu entdecken als in eingezäunten doggybags.
Ich brauche keine Doggybag aus der ich die Reste der Verhandlung fresse. Ich will alles wie es ist!
Ich will Brachflächen innerhalb der Urbanität erhalten wissen. Keine versuchte Natürlichkeit innerhalb der Unnatürlichkeit. Für dieses ganze Geld werden alle Hunde der Stadt bis zu ihren Lebensenden satt.
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Erika Reglin-Hormann schrieb am 12.09.2009
um 13:13 Uhr |
Guten Tag,
ich wohne seit 2004 in der Wohlers Allee. Mit den Plänen zur Veränderung des Stadtteils bin ich erst jetzt konfrontiert. Ich habe deshalb noch keine Meinung, bin also weder dagegen, noch dafür, den Grünzug zu verändern.
Ich denke, ich schreibe einfach mal, was mir bisher gefällt und was mir nicht gefällt.
Wohlers Park: der kann so bleiben wie er ist.
Spielplatz mit Café: da bin ich häufig mit meinem vierjährigen Sohn. Wir sind genauso oft auf dem Spielplatz wie auf der Skaterbahn, die gerne etwas größer sein dürfte
Neuer Sportplatz neben der Thadenstraßenschule: finde ich großartig, besonders für die etwas älteren Kinder und Jugendlichen. Wird jetzt aber auch häufig von Erwachsenen genutzt. Gleich daneben: ein etwas missratenes Spielkonzept. Die Klettermöglichkeiten sind, wie soll ich sagen, wohl aufgrund irgendeiner Baulücke gebaut worden?
Die Holstenbrücke: Finde ich sehr gut. Die Straße ist gefährlich und ich bin froh, dass ich meinen Sohn bedenkenlos über die Brücke schicken kann. Von dort aus kann man außerdem direkt runter zur Skaterbahn gehen.
Ungenutzte Flächen: Find ich gut. Warum muss denn alles einen bestimmten Zweck haben?
Louise-Schröder-Straße: empfinde ich als "tot". Würde da nicht zu Fuß lang gehen. Ist öde und irgendwie seltsam, was die Stimmung und Atmosphäre angeht.
Hochhaus Bücherhalle: Ist jetzt viel schöner als das alte. Die Bauarbeiten waren nervig, aber na ja, jetzt ist es besser. Und auch der Erhalt der Bücherhalle: super.
Parkausgang zur Max-Brauer-Allee: unscheinbar. Man kommt bei der Videothek raus und da ist meinem Empfinden nach der Grünzug zuende. Gibts auf der anderen Straßenseite noch was?
Also, vielleicht trägt das irgendwie bei, um einfach mal eine unbelastete Stimme einzufangen.
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Henning schrieb am 25.08.2009
um 11:55 Uhr |
Der Walter Möller Park ist zwar nicht so prätentiös wie Planten und Blomen, aber O.K.
ihn nochmal zu verkleinern, nachdem schon das Schwimmbad einiges an Platz wegnimmt, wäre schrecklich.
Das soziale Leben darin, das Freiluft-Cafe in dem sich Menschen aus dem Stadtteil treffen, sollte so bleiben.
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Josef schrieb am 25.07.2009
um 16:28 Uhr |
Die Idee, sich des Grünzugs Holstenbahnhof-Fischmarkt anzunehmen, ist wichtig und richtig. Der Park franst an den Rändern und auch mittendrin in ungenutzten unschönen Restflächen aus. Eine Nachbesserung ist erforderlich.
Man nimmt z.B. überhaupt gar nicht wahr, dass der Grünzug die Max-B-Allee kreuzt. Neue Bebauung an der Kreuzung Holstenstr./Max-B-Allee und auch am Zugang Wohlerspark ist wünschenswert, um hier den Straßenrand endlich einzufassen und dadurch eine Betonung des Grüns dazwischen zu schaffen.
Dass in der unmittelbaren Umgebung einige Wohnblocks zusätzlich entstehen könnten, ist nur gut. Die bisherige Bebauung zwischen Norderreihe und Thadenstraße z.B. muss in eine Neuordnung unbedingt mit einbezogen werden.
Ob weiter südlich die Holstenstraße ohne Brücke zu queren sein soll, muss untersucht werden. Um die Hauptkirche Trinitatis herum sollte jedoch wieder eine Verdichtung der Bebauung vorgenommen werden - ruhig mutiger und dichter als in der hier vorgestellten Planung, um die historische Mitte Altonas wiederzubeleben. Ein Schritt dazu wäre die Verengung der Königstraße auf angenehme zwei Spuren. Die dortige Aral-Tankstelle sollte angemessenerweise verschwinden. Der Grünzug würde hier nicht unterbrochen sondern schmal durch die Mitte von Altona geführt, um Richtung Fischmarkt wieder breiter zu werden. Denn erst durch einen Wechsel der Flächen wird das Grün richtig betont.
Durch die hier vorgestellte Planung von Heyden und Hidde ist auf jeden Fall nun endlich mal ein Anstoß erfolgt!
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Editiert am: 25.07.2009 um 17:00 Uhr  |
Stephan schrieb am 04.07.2009
um 13:49 Uhr |
Mit Unbehagen habe ich in den letzten Jahren all die Entwicklungen v.a. in St. Pauli verfolgt - mit dem vagen Gefühl: "Irgendwann bist Du selbst dran".
Das es so schnell geht, hätte ich allerdings nicht gedacht: Mit dem Abriss der Häuser am Wohlerspark würden ich und weitere 8 Menschen ihre Heimstatt verlieren und wie es mit "was neuem und bezahlbaren" im Viertel ist, wisst ihr ja selber.
Zu den Planungen, insbes. im Bereich Thadenstrasse/Gählerstrasse:
Neuordnung des Grünzugs:
Ja, aber nur unter Flächenerhalt und nicht auf Kosten der jetzigen Nutzerinnen und Nutzer.
Bauliche Verdichtung:
Ja, aber nur ohne Verdrängung der ansässigen Bevölkerung und ohne Zerstörung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur: Tankstelle, Werkstätten usw.
Bezahlbarer Wohnraum statt Eigentumswohnungen!
Der jetzt vorliegende Masterplan ist zumindestens im Bereich Thadenstrasse / Gählerstrasse völlig unzureichend.
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Editiert am: 05.07.2009 um 18:10 Uhr  |
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