Recht auf Stadt!

Der Planungen im Grünzug Altona sehen wir auch im Kontext und vernetzen uns mit anderen Hamburger Initiativen.

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Ein anderes Hamburg ist möglich. Uns reicht’s. Wir wollen sie nicht mehr mitträumen, die urbanen Aufwertungsvisionen. Wir lassen uns keine neuen Büro-Appartment-Komplexe, Kreativimmobilien und coole Maisonette-Eigentumswohnungen mehr vor die Nase setzen. Uns steht sie bis hier oben, die Investoren-City in Stahl und Glas, mit ihren austauschbaren Franchise-Gastronomien und –Läden. Wir können es nicht mehr hören, das Marketingsprech von der pulsierenden Metropole, während um uns herum die Mieten steigen und die Grünstreifen verdichtet werden. Wir haben keine Lust mehr auf das Unternehmen Stadt, das öffentlichen Raum nur noch als Portfolio von Sahnelagen begreift, die man zum Höchstgebot auf den Immobilienmarkt werfen kann.Wir erklären hiermit: Eine Stadt ist weder Marke noch Konzern. Und ihre Einwohnerinnen und Einwohner sind keine Anhängsel der Standortentwicklung. Erfreut stellen wir fest, dass sich in Hamburg immer mehr Menschen organisieren, um der Umstrukturierung, der Gentrifizierung und der totalen Inwertsetzung ihrer Nachbarschaften ihren Widerstand und ihre Visionen entgegenzusetzen.
Wir feiern einen heißen Herbst in Hamburg: Mit Komm in die Gänge, No BNQ, Kein Ikea in Altona, Moorburgtrasse stoppen/ Grünzuginitiative, dem Café Exil, dem Centro Sociale und all den Stadtteilinitiativen von St. Georg bis Wilhelmburg, von St. Pauli bis Hoheluft, die laut und deutlich sagen:
Kein Fußbreit der Bruttogeschossflächen-Ideologie!
Für Planung von unten!
Eine andere Stadt ist möglich!

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Stand: 16.04.2010